Die St.-Elisabeth-Schule in Steinfurt, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, bietet jungen Menschen im Alter von 6 bis 25 Jahren ganztägige schulische Bildung und Erziehung. Unterstützt wird das engagierte Team aus Lehrkräften und Sonderpädagogen von insgesamt 14 Freiwilligendienstleistenden. In diesem Jahr bereichern zwei Freiwillige aus Mexiko das Schulleben: Ana Isabel Mendoza Hermosillo und Edith Michel Ocampo Leija absolvieren über das weltwärts-Programm ein Jahr in Deutschland.
Schon im vergangenen Jahr kam eine der Freiwilligendienstleistenden der St-Elisabeth-Schule über das weltwärts-Programm aus der Dominikanischen Republik. Aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen wurden in diesem Jahr gleich zwei junge Frauen aus Mexiko aufgenommen. Sie wohnen in Gastfamilien im Umkreis und sind tief in den Alltag der Schule eingebunden.
Bereichernde Erfahrungen für beide Seiten
Schulleiter Marcus Heerdt betont die Bedeutung des interkulturellen Austauschs: „Unsere Freiwilligen bereichern nicht nur den Schulalltag, sondern auch unser Miteinander. Der Austausch mit jungen Menschen aus anderen Kulturen ist eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten. Besonders freut es mich, dass wir in diesem Jahr zwei Freiwillige aus Mexiko begrüßen dürfen – ihre Offenheit und ihr Engagement sind beeindruckend.“
Die Freiwilligen berichten begeistert von ihrer Zeit in Deutschland. Michel hebt besonders die familiäre Atmosphäre der Schule hervor: „Besonders positiv fällt mir auf, dass auch der Schulleiter so 'mittendrin' ist und nicht nur im Büro sitzt, sondern präsent und immer mit dabei ist.“ Ana ergänzt: „Ich habe schon viel gelernt. Die Arbeit mit den Kindern und Lehrkräften macht mir große Freude. Es ist eine Möglichkeit des Wachsens mit viel Liebe und Harmonie. Besonders schön war es, die Feste wie Weihnachten und Karneval zu erleben. Rosenmontag waren wir in Köln, das war beeindruckend!“
Einblick in die Arbeit vor Ort
Kürzlich erhielten die beiden jungen Frauen besonderen Besuch: Generalvikar Felipe Juárez Ramirez und Padre Cutberto Ramírez Gutierrez aus der Diözese Tula in Mexiko informierten sich vor Ort über ihre Tätigkeit an der St.-Elisabeth-Schule. Während eines Rundgangs machten sie sich ein Bild von der täglichen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern und tauschten sich mit dem Team aus. Beide zeigten sich tief beeindruckt von der herzlichen und engagierten Zusammenarbeit. „Wir freuen uns, wenn ihr mit dem Wissen nach Mexiko zurückkehrt und uns dort von euren Erfahrungen berichtet“, so Generalvikar Juárez Ramirez. Besonders hob er die wertschätzende Atmosphäre hervor, die in der gesamten Schule spürbar sei.
Ermöglicht wird dieser Austausch durch die Kooperation der Freiwilligen Sozialen Dienste (FSD) Münster mit der Fachstelle Weltkirche und Globale Zusammenarbeit des Bistums Münster. Bereits in ihrer Heimat werden die angehenden Freiwilligen von lokalen Partnerorganisationen und Gemeinden auf ihren Aufenthalt vorbereitet.
Interessierte Gastfamilien für den kommenden Jahrgang können sich bei der FSD melden:
- Katharina Wortberg, katharina.wortberg(at)fsd-muenster.de, Telefon: 0251 384502-69
- Fenja Kulemann, fenja.kulemann(at)fsd-muenster.de, Telefon 0251 384502-56
Hier finden Sie Informationen zum weltwärts-Programm.